Qualvolles Ende – Teil 9

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Und was sagt ihr zur Story? Hier wieder ein weiterer Teil 🙂

 

Es brannte fĂŒrchterlich auf seiner Haut. Es kostete ihm von Minute zu Minute mehr Kraft und MĂŒhe keinen Schmerzensschrei loszulassen. Denn wenn er sterben wĂŒrde, dann in Ehre und nicht als SchwĂ€chling, so hatte es ihm sein Vater eingeblĂ€ut. Die Bombe um seinen Körper jagte ihm keine Angst mehr ein, aber er merkte, dass der Mann Spaß an dem Foltern gefunden hatte. Vor Stunden hatte dieser noch eine finstere Miene gehabt und jetzt lĂ€chelte er in einer tour. Dieses Gesicht war unertrĂ€glich fĂŒr Tony. Er wollte diese hĂ€ssliche Fratze, so empfand er es, nicht mehr sehen. Und so driftete er in Gedanken ab, schloss dabei seine Augen und dachte an etwas anders.

 

Auf einmal erschien Kate vor seinem geistigen Auge und dies bereitete ihm seelisch Schmerzen. Er vermisste sie. Sie hatte diesen Tod nicht verdient, auch wenn sie dabei keine Schmerzen verspĂŒrt hatte. Er fand es grausam und feige vom TĂ€ter, jemanden durch einen Schuss zu töten. Aber durch eine Bombe getötet zu werden, war genauso feige, er empfand den Tod Kates nur schlimmer, da sie seine Kollegin, seine Freundin war. Und er konnte sie nicht beschĂŒtzen, er fĂŒhlte sich schuldig. War es nun bei ihm soweit? Sollte etwa sein Traum von einem langen Leben platzen? Nein das wollte er nicht. Und wenn doch sollte er wenigstens noch die Chance haben sich von allen zu verabschieden. Ja, genau das war der Wunsch, er wollte nichts anderes als seine Freunde ein letztes Mal sehen!!!

 

Gibbs betrat das Reich der sonst so fröhlichen Goth und ging auf sie zu. „Abbs, was hast du fĂŒr mich?“, fragte er schon sehr gereizt, gleichzeitig traurig. Abby merkte dies natĂŒrlich und war ĂŒber die Laune nicht zufrieden. „Gibbs, ich finde einfach nichts Brauchbares.“ Jetzt war das Fass ĂŒbergelaufen. Gibbs Wut musste raus. Er schlug mit der Faust auf den Tisch und schrie: „Das darf doch nicht wahr sein.“ Abby zuckte zusammen und fing an zu weinen. Das war einfach zu viel fĂŒr die sensible Gothlady. Als Jethro das bemerkte ging er langsam auf sie zu und nahm sie in den Arm. „Gibbs, ihr
 ihr mĂŒsst Tony finden
. lebend.“, sagte Abby in Verbindung mit einem lauten Schluchzer.

 

„Ich gebe mein Bestes. Du musst dich erst mal ausruhen.“, antwortete Gibbs nach kurzer Zeit nachdenklich und mit leicht trauriger Stimme. Nach einem zustimmendem Nicken von Abby ging Gibbs wieder hoch ins BĂŒro. Sofort weckte er Ziva und McGee und beauftragte sie die Akten des PO noch mal durch zu gucken, immer hin wurde die Zeit knapp. Er selber setzte sich an seinen Schreibtisch und kramte aus einer Schublade ein Bild heraus. Er strich die feine Staubdecke weg und blickte in die Vergangenheit zurĂŒck. Das Bild zeigte sein altes Team auf der Weihnachtsfeier.

 

Das Foto sah zwar etwas kindisch aus, aber so war ja auch sein Team immer gewesen. Kate und Tony sahen so glĂŒcklich aus. Sie waren das perfekte Paar, doch nie hatten sie sich ihre Liebe gestanden. Tony wollte es an dem Tag machen als Kate erschossen wurde, doch es war zu spĂ€t. Er war Monate lang zu nichts zu gebrauchen. Seine Gedanken hingen nur an Kate und jetzt wollte da so ein dahergelaufener PO den Tot seinen Agenten als Druckmittel benutzen, das konnte er nicht zulassen. Gibbs musste Tony finden, lebend finden, denn dieser war noch zu jung, um auch schon sein Leben zu verlieren. Und einen weiteren Verlust wĂŒrde das Team auch nicht verkraften.

 

Und schon gespannt auf den nÀchsten Teil?

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