Qualvolles Ende – Teil 1

Hey Leute, vor etlichen Jahren habe ich mal Navy CIS Geschichten geschrieben und jetzt wollte ich sie euch mal Präsentieren. Ich hoffe ihr findet sie gut und spannend. Ich würde mich sehr über eure Kommentare, Verbesserungsvorschläge und Kritiken freuen. Nun viel Spaß beim lesen…

Ebook-cover

Der entführte PO

 

Es war schon spät abends, doch das gesamte Team saß noch vor ihren PCs. Sie wühlten sich durch das Leben des Petty Officer Leon Marschall, da dieser heute früh entführt wurde. Noch gab es keine Spur von ihm. Gibbs saß an seinem Schreibtisch und trank einen Kaffee nach dem anderen. McGee war noch bei Abby und untersuchte mit ihr Spuren vom Tatort. Ziva durchsuchte  weiterhin die Akten des PO während Tony schon schlief. Als Gibbs das mitbekam stand er auf und stellte sich vor Tonys Tisch. Er war ganz leise und trotzdem begann Tony auf einmal aus den Akten zu zitieren: „Der PO ist nie unangenehm aufgefallen und er  führt ein normales Familienleben. Er hat eine Frau und ein Kind, auf der Arbeit war er immer bei der Sache. Krank war er selten. Er führt ein stink normales Leben und wir haben nichts.“ Ziva schaute ihn erstaunt an: „Du hast doch die ganze Zeit geschlafen. Woher weißt du das?“ Doch schon schlummerte Tony wieder. Gibbs setzte sich mit einem lächeln im Gesicht wieder an seinen Schreibtisch.

Nach einer weiteren halben stunde forderte Gibbs alle auf, Feierabend zu machen und nach Hause zu gehen. Das ließ sich keiner zweimal sagen. Sie packten ihre Sachen zusammen, verabschiedeten sich mit einem „ Bis morgen Boss“ von Gibbs und liefen zum Fahrstuhl. Schon waren alle verschwunden. Mit quietschenden Reifen fuhren alle Drei aus der Tiefgarage, nur Gibbs hatte es nicht so eilig, er wollte noch einige Akten zu dem heutigen Fall durchgehen. Nachdem auch er nichts Wichtiges entdecken konnte, verließ er ebenfalls das Büro.

 

Als Tony sein Auto geparkt hatte, machte er sich auf den Weg zu seiner Haustür. Er ging rum zur Vordertür und schloss sie auf. Nachdem er sich aller Straßensachen entledigt hatte, ging er in die Küche, er musste nicht mal weit gehen, sein großer Kühlschrank war nahe der Tür platziert. Das war beim Einzug so beabsichtigt, da er immer viel und gerne ass und auch nach der Arbeit immer Hunger hatte. Er schnappte sich ein Sandwich und ging mit diesem in sein geliebtes Wohnzimmer. Er setzte sich auf das Sofa und macht den Fernsehe an. Was guckt er wohl? Es lief gerade Aliens im TV. Doch dieser Film erinnerte ihn immer wieder an Kate. Tony hatte sie noch damit genervt, als er die Pest hatte, und ein paar Wochen später war sie Tod.

 

Diese Erinnerungen waren zu schrecklich, so schob er noch eine DVD mit seiner Lieblingsfolge Magnum rein, diese lenkte ihn ab. Aber als auch die Folge  vorbei war, da war er auch so müde, das er sich ins Schlafzimmer zurückzog, sich nur noch Hose und Hemd auszog, hinlegte und sofort einschlief.

 

Der junge Agent war so im Tiefschlaf, das er gar nicht mitbekam, wie jemand bei ihm einbrach. Langsam und leise begab sich der Maskierte ins Schlafzimmer. Der Eindringling erschrak, doch Tony wurde selbst durch das Geräusch nicht wach, da auch dieser Tag wieder sehr stressig und anstrengend war. „Man schläft der fest.“, dachte sich der Ganove. Er schlug ihm mit etwas Hartem auf den Kopf, so dass dieser ohnmächtig wurde. Dann zog er ihm eine Kapuze drüber. Er wollte ja nicht, dass Tony sieht, wo er hinkommt. Aus dem Nachttisch holte er sich die Handschellen von DiNozzo raus und legte sie ihm an. Dann hob er ihn hoch und brachte ihn unbeobachtet durch die Hintertür zu seinem Wagen. Leise, aber schnell verschwand der Maskierte mit Tony.

 

Am nächsten Morgen kamen alle pünktlich im Hauptquartier an, nur Tony war wie immer nicht da. Da dies regelmäßig geschah, war es nichts Ungewöhnliches mehr. Alle arbeiteten hart weiter am Fall und Gibbs war mal wieder stink sauer auf DiNozzo. „Wenn der nicht bald kommt, feuer ich ihn heute noch.“ Genervt guckten Ziva und McGee Gibbs an. Sie mochten es auch nicht mehr, wenn DiNozzo zu spät kam und sie alles abbekamen.

 

Derweil lag Tony in einem finsteren Raum. Langsam wurde er wach und bemerkte einen stechenden Schmerz auf seiner Stirn. Er wollte sich bewegen, doch es funktionierte nicht. Er bemerkte etwas Schweres an seinem Bauch, doch er wusste nicht was es sein konnte. Er wollte sich umschauen, doch auch dies ging nicht, da seine Augen verbunden waren. Dann versuchte er mit seinen Händen an seine Augen zu kommen, doch dies verhinderten die Handschellen, welche seine Hände hinter dem Rücken zusammenhielten. Plötzlich kam ein dumpfes Geräusch auf ihn zu….

 

Weiter geht es nächste Woche um die selbe Zeit 🙂

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