Qualvolles Ende – Teil 13

Heute ist es wieder soweit, es gibt wieder einen neuen spannenden Teil der Story Qualvolles Ende 🙂

Ebook-cover

Die Spur wird immer wÀrmer

 

Der PO ging auf Tony zu. Er hatte in der Hand ein kleines Taschenmesser. Nach nĂ€heren hinsehen erkannte der junge Agent, das es sein Eigenes war. Und zu gut wusste dieser, wie scharf sein Messer doch war, da er es doch tĂ€glich schĂ€rfte, um wie Gibbs es nannte, allzeit bereit zu sein. Der Geiselnehmer fuchtelte mit dem Messer in seinen HĂ€nden rum und schaute Tony mit einem fiesen Grinsen an. Der junge Agent wollte nur eins wissen:„Wieso ich?“ Leon Marschall hatte mit allen Fragen seitens Tony gerechnet, aber nicht mit dieser. WĂŒtend nahm er das Messer richtig in die Hand und fĂŒgte Tony einen nicht allzu tiefen Schnitt in der linken Brustseite zu. Nur wenige Sekunden danach stöhnte Tony laut auf. Es tat höllisch weh. TrĂ€nen rannten aus den Augen und liefen das Gesicht hinunter und sein Herzschlag wurde schneller, aber dafĂŒr der Atem flacher. „Das war dir wohl eine Lehre. Ich will diese Frage nicht noch einmal hören. Ich hoffe du leidest schön, denn das war erst der Anfang.“, danach folgte noch ein gehĂ€ssiges Auflachen.

 

Nach langer Zeit des Trauerns unterbrach Abby die Stille. Sie wischte sich die TrĂ€nen aus dem Gesicht und richtete sich auf. Die junge Goth schĂŒttelte sich nervös imaginĂ€ren Dreck von der Hose, wendete ihren Blick auf den Computer und richtete sich nun mit Worten an Gibbs. „Wie kann ich dir behilflich sein?“ Nun stand auch Gibbs auf und ging zu Abby. „Du musst fĂŒr mich und hauptsĂ€chlich fĂŒr Tony herausfinden was das fĂŒr eine Bombe ist und ĂŒberprĂŒfen ob die Zeit ĂŒbereinstimmt. Der PO hat uns einen Brief hinterlassen, in dem stand, dass Tony noch 3 Stunden, 45 Minuten und 30 Sekunden Zeit bleiben. Ich möchte wissen, wie lange er wirklich noch hat. Vielleicht kannst du auch einen Radius ermitteln, in dem er Tony festhĂ€lt.“ Vorsichtig und leicht unsicher ĂŒberreichte Gibbs Abby die CD und den Brief. Sofort machte Abby sich ans Werk und sie musste mit ihren eigenen TrĂ€nen kĂ€mpfen. Der Chefermittler  machte sich auf den Weg in die Tiefgarage. Er wollte jetzt an diesen einen Ort,  den er oft mit Tony besuchte.

 

Es war stock dunkel und fĂŒrchterlich kalt. Der Wind fegte Gibbs um die Ohren. Er verschloss seine Windjacke so gut es ging bis zum Hals und starrte dann nur noch auf diesen einen Punkt. Es war noch nicht sehr lange her als sich die Welt fĂŒr alle, aber hauptsĂ€chlich fĂŒr Tony und Gibbs, verĂ€ndert hatte. Jethro wollte es nicht wahrhaben, er konnte den Schmerz kaum ertragen. Doch heute wusste er, dass Tony noch viel mehr darunter gelitten hatte und es auch immer noch tat.

 

Der Teamleiter sackte zu Boden und bemerkte erst jetzt, und gestand es sich auch ein, dass er Angst, richtige Angst um seinen Agenten hatte. Er hatte keine Kraft mehr zu kÀmpfen. Doch er musste, wollte er Tony finden und diesen PO zur Strecke bringen. Gibbs widmete jetzt seine letzte Kraft Tony, denn zu viele Verluste musste er schon verkraften.

Außerdem war er ihm das nach allem schuldig. Auf einmal goss es in Strömen. Jetzt, als Gibbs an diesem Ort war, dachte er auch wieder an Kate, an ihre SpĂ€ĂŸe, ihren ersten Tag beim NCIS, einfach an alles. Wieso musste Ari nur Kate erschießen? Immer wieder kam ihm diese Frage in den Sinn und jetzt auch noch Tonys EntfĂŒhrung! Zwei Ereignisse die ihn quĂ€lten, ein und dieselbe Fragen, die nicht mehr aus seinem Kopf wollte. Warum das alles? Wieso Kate und jetzt, so wie es aussieht, auch noch Tony? Was hatten die Beiden in ihrem Leben falsch gemacht? Er wĂŒrde alles tun, was in seiner Macht lag, um Tony vor dem Tod zu bewahren…

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